Stefan Skulesch
Rechtsanwalt, Steuerberater und Notar, SKW Schwarz Rechtsanwälte, Frankfurt am Main

Herr Skulesch, welche Möglichkeiten hat ein Erblasser, seine Nachfolge zu regeln?

Stefan Skulesch: Die schlechteste Möglichkeit ist, er regelt gar nichts. In diesem Fall tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft, mit allen möglicherweise unerwünschten gesetzlichen Effekten wie umfangreiche und unflexible Miterbengemeinschaften. Der Erblasser kann aber auch ein einfaches privatschriftliches Testament verfassen, er kann ein Testament durch Erklärung vor einem Notar errichten, oder er kann mit anderen Personen zusammen einen notariellen Erbvertrag schließen. Letzterer hat den Charme, wechselbezügliche Verfügungen treffen zu können. Das sind solche, die der Vertragspartner nach dem Tod des Erstversterbenden nicht mehr ohne Weiteres aufheben oder ändern kann.

kompletten Artikel als PDF downloaden

 

Aktuelle Rechtsprechung zur Anerkennung von Bestand und Neuverträgen: Ist der Mindestrisikoschutz von 1 Prozent ausreichend?
Wir haben vernommen, dass die aktuelle Rechtsprechung wieder Verträge mit 1 Prozent Todesfallschutz erlaubt. Stimmt das? DR. DANIEL WELKER: Das ist richtig. Die aktuelle Rechtsprechung hat sich – w...
Stiftungen: Die Reform des Stiftungsrechts nimmt Fahrt auf!
Nachdem es um die Stiftungsrechtsreform seit über zwei Jahren sehr still war, hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 28. September einen Referentenentwurf eines Gese...
Neues Störfeuer oder Potenziale für die Unternehmensnachfolge in Zeiten der Krise?
Ein Blick in die Praxis und Ausblick auf neue Entwicklungen. Interview mit DR. MAREN GRÄFE Sehr geehrte Frau Dr. Gräfe, Sie berichteten in der 2019er Februarausgabe unseres Hefts über da...

Privacy Preference Center